ESSEN & LÜGEN



 

Du bist hier richtig...

 

... wenn Essen für dich keine Bereicherung darstellt.

 

... wenn du mit Unverträglichkeiten oder Allergien und dadurch Verzicht kämpfst.

 

... wenn sich dein Körpervolumen verselbständigt – egal, in welche Richtung.

 

... wenn du dich hauptsächlich nach Theorien ernährst

(Diäten, Überzeugungen oder Glaubensrichtungen).

 

... wenn du an Essstörungen wie Bulimie, Binge-Eating oder Magersucht leidest.


Bis zu 70 Prozent der Menschen leiden an einer Essstörung.

Klingt ziemlich verrückt, nicht wahr? Ich kann verstehen, wenn diese Zahl schockierend auf dich wirkt. Und dennoch bleibe ich bei meiner These. Denn nur wer absolut intuitiv essen kann, hat meiner Meinung nach ein gesundes Essverhalten.

 

Doch was bedeutet intiuitives Essen konkret?

 

Essen, wenn man körperlichen Hunger verspürt
(unabhängig von der Uhrzeit, Gewohnheiten oder anderen Menschen).

 

Ausschliesslich essen, worauf der Körper (!) wirklich Lust hat
(unabhängig von Glaubenssätzen, Theorien und Verboten).

 

Aufhören, wenn man satt ist
(unabhängig davon, wie viel noch auf dem Teller ist, wie gut es schmeckt oder wie ethisch unvertretbar das Zurücklassen ist).

 

Hand aufs Herz: Wer schafft das wirklich? Ich persönlich kenne nur eine Handvoll Menschen, die sich so ernähren (übrigens ist es kein Zufall, dass genau diese Menschen alles essen können, natürlich schlank sind und wenn, dann nur minime Gewichtsschwankungen haben). Von kleinen Kindern natürlich abgesehen. Vorausgesetzt, sie haben seit Geburt genügend Essen zur Verfügung und man hat ihnen nicht in das natürliche Körpergefühl reingepfuscht.

 

«Essen, worauf ich wirklich Lust habe? Dann würde ich den ganzen Tag nur Schokolade verdrücken!», magst du vielleicht denken. Das wäre schon mal eine Lüge. Kein gesunder Organismus verdrückt pro Tag mehrere hundert Gramm Süsskram. Dies befiehlt der Verstand nur im Falle von Heisshunger, der oft nach längerem Verzicht auf die Platte kommt oder bei emotionalem Esssen. Es gibt unzählige Forschungen zum Thema, dass wir ganz genau FÜHLEN, welches Essen wann zu unserem Wohl ist. Laut einer Studie kehrten Kinder, denen über mehrere Wochen die freie Auswahl an Essen zur Verfügung gestellt wurde, nach drei Wochen Schlemmen automatisch zu einer ausgewogenen Ernährung zurück. Ähnliche Beobachtungen gibt es bei Essstörungen: Wenn Betroffene nach all den Verboten wieder beginnen, sich alles zu erlauben (was natürlich  ein längerer, tiefenpsychologischer Prozess darstellt), pendelte sich das Essverhalten und ihr Gewicht irgendwann automatisch in einem gesunden Masse ein.

 

Zu dieser ganzen Thematik existiert bereits eine Koriphäe: Dr. Mareika Awe ist für mich DIE Fachfrau auf dem Gebiet. Wer mit dem Gewicht und der Ernährung zu kämpfen hat, ist schon mal gut beraten, ihren Youtube-Kanal zu abonnieren, ihre Bücher und Texte zu lesen oder bei Bedarf ihr Online-Programm zu buchen.

 

Wieso braucht es dann mich überhaupt noch?

 

Ganz einfach:

Das intuitive Essen ist unmöglich, wenn im Unterbewusstsein Dinge dagegen kämpfen.

Und ich erkenne alle deine abgespeicherten Lügen.
Gemeinsam erforschen wir deine alten Programmierungen und Glaubenssätze, die du dir bislang vielleicht gar nicht bewusst warst und damit ganz automatisch diese natürliche Ernährungsweise blockieren hast. Dabei stellt die Angst, dass diese Methode möglicherweise nicht funktionieren könnte, noch den harmlosesten Feind dar. Eine Gefühlsstörung, was den eigenen Körper und die eigenen Bedürfnisse angeht, Geschichten in deiner Ahnenreihe, wo zu wenig Essen zur Verfügung war (zum Beispiel in der Kriegszeit), Schuldgefühle beim "stopp und nein“ sagen, Unverträglichkeiten und Allergien oder Essstörungen wie Bulimie oder Anorexie sind nur einige Beispiele für innere Unruhestifter. Besonders dominant sind auch mit dem Essen gekoppelte Schuldgefühle. Um ein aktuell verbreitetes Beispiel aus der spirituellen Szene zu nennen: Wenn jemand Fleisch isst, ist er ein schlechter Mensch. Aber was, wenn dein Körper überdeutliche Signale sendet, dass er dann und wann Fleisch braucht?

 

Wir sind vollgepackt mit Sätzen, wie wir zu essen haben.
Haben aber das Gefühl für unseren Körper komplett verloren.

 

Ich wage zu behaupten, dass ich sie alle kenne: diese fiesen und hartnäckigen Aussagen in deinem Kopf. Ich glaube, es gibt keine Programmierung im Bezug aufs Essen, die ich nicht selber erfahren habe. Und dabei spielte – Achtung: Enttarnung einer weiteren Lüge zum Thema Essstörungen – meine Figur die allerkleinste Rolle in diesem Teufelskreis: Vom Teller leeressen und Dinge zu mir nehmen müssen, die ich nicht mochte, über das Trösten und Belohnen mittels Lebensmitteln und später unzählige "Verbote“ durch Unverträglichkeiten und Allergien bis hin zu einem Körper auf Dauerentzug und verschobenen Bild, was meine Liebenswürdigkeit angeht, war in meiner Vergangenheit alles mit dabei. Verzicht, Drill und bulimische Phasen begleiteten lange Zeit meinen Alltag.

 

Ich bin sicher: Wenn ich meine kaum zu übertreffenden Lügen über das Essen heilen konnte, kannst du es auch!

 

Wenn du magst, unterstütze ich dich unglaublich gerne dabei.


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